Digitalisierung, Remote Service oder IIoT versprechen Effizienzsteigerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Insights
15/04/21

Interview: "Digitalisierung ist wie ein Puzzlespiel"

Autor: Christoph Kokew

Die Digitalisierung im Mittelstand bleibt ein spannendes und vielseitiges Thema. So versprechen Remote-Technologien oder IoT schon heute große Effizienzsteigerungen im Maschinen- und Anlagenbau. Darüber und über weitere Trends sprach das Magazin „IT&Production“ mit Dr.-Ing. Clemens Weis, Geschäftsführer CIDEON.

Sie lesen hier einen Ausschnitt eines Interviews. Dieses fand im Februar 2021 statt und ist in der aktuellen Ausgabe der „IT&Production“ erschienen.

IT&Production: Wie offen ist denn der Mittelstand Ihrer Erfahrung nach für solche Themen wie Remote Service oder IoT?

Dr.-Ing. Clemens Weis: Remote-Angebote sind spätestens seit Corona voll akzeptiert. Unternehmen sind froh, wenn es Lösungen gibt, die ohne Vor-Ort-Präsenz funktionieren. Und auch schon vor Corona war der Zeitfaktor ein Grund, Remote-Dienste zu nutzen. Hier erleben wir eine große Offenheit. Wichtig ist nur: Die Lösungen müssen auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Mittelstandes angepasst sein. Eine Aufgabe ist es, unsere Kunden an solche Themen heranzuführen. Digitalisierung ist wie ein Puzzlespiel: Das Gesamtbild ergibt sich erst am Ende, bis dahin ergeben einzelne Bereiche Teilbilder, die aber nicht verbunden sind. Allerdings birgt das Gefahren, dass grundlegende Dinge nicht beachtet werden, die spätestens dann zu Problemen führen, wenn Insellösungen zusammengeführt werden sollen. 

CIDEON Geschäftsführer Dr.-Ing. Clemen Weis im Gespräch

Im Gespräch: Dr.-Ing. Clemens Weis, Geschäftsführer CIDEON.

Können Sie Tipps geben, wie mittelständische Unternehmen der Start in die Digitalisierung gelingt?

Sie sollten nicht mit komplexen Aufgaben wie Data Lakes, IIot oder KI beginnen, sondern mit einfacheren Lösungen. So haben die meisten Maschinen schon heute viele Sensoren. In diesem Fall muss nicht gleich eine hochkomplexe, selbstlernende IoT-Lösung installiert werden. Es reichen im ersten Schritt einfache Alarme, die ausgelöst und eventuell zum Hersteller übertragen werden.

Eine Bestandsaufnahme über die Zeit und die Auswertung dieser Daten ist dann der zweite Schritt. Wichtig ist es, ein saubereres, belastbares Datenfundament zu schaffen, darauf aufbauend einfache Lösungen zu realisieren und dann Schritt für Schritt weiterzugehen.

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Hier gelangen Sie zu der entsprechende Ausgabe der „IT&Production“. Das vollständige Interview finden Sie auf den Seiten 78-79.

 

 

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