Collaborative Engineering Engineering
1/06/21

Collaborative Engineering – Data Management Systeme für eine effiziente Wertschöpfungskette

Autor: Christoph Kokew

Collaborative Engineering fokussiert auf das Zusammenspiel von Aufgaben, Akteuren und erforderlichen Technologien. Lesen Sie hier, wie Sie damit Ihre Wertschöpfungskette effizienter und damit wirtschaftlicher gestalten können.

Definition: Wofür steht Collaborative Engineering?

Hochwertige und repetitive Aufgaben zählen zum Repertoire vernetzter Prozesse, in denen ein kontinuierlicher und unternehmensübergreifender Datenaustausch stets gewährleistet sein muss. Collaborative Engineering richtet sich entlang aller Aufgaben, welche im datenbasierten Entwicklungs- und Produktionsprozess als hochwertig und wiederholend klassifiziert werden können.

Neue Kollaborationsformen müssen insofern Qualität und Automation gleichermaßen und immerfort über den zu betrachtenden Produktlebenszyklus gewährleisten. Das funktioniert nur in einem ausbalancierten sozio-technischen System. Letzteres garantiert ein optimales Wechselspiel zwischen Organisation, Mensch und Technik unter Verwendung modernster collaborative tools, online collaboration tools und innovativer Engineering Lösungen. Somit ist Collaborative Engineering ein Ansatz zur Unterstützung und zur Umsetzung von Prozessen der Zusammenarbeit für hochwertige, wiederkehrende Aufgaben.

Collaborative Engineering: klare Rollenverteilung für die Zusammenarbeit bei der Entwicklung

Für ein effizientes Collaborative Engineering ist ein klares Prozess- und Rollenverständnis zur Bewältigung der Aufgaben notwendig. Die Zielstellung des Collaborative Engineering ist es, Prozesse klar und verständlich abzubilden und eine effiziente Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Charakteren des Prozesses zu ermöglichen. Die effiziente Abwicklung zur Steigerung der Wertschöpfung steht hierbei klar im Vordergrund.

Digitale Tools für kollaboratives Arbeiten: PDM- und PLM-Systeme

Für das Unternehmen heißt das konkret: Mit Collaborative Engineering kann der Wertschöpfungsprozess über alle Abteilungen hinweg signifikant unterstützt werden. Im Mittelpunkt steht die Steigerung der Produktivität, die Verbesserung der Qualität sowie ein fortschrittlicher Datenaustausch zur Unterstützung der internen und externen Kommunikation. Product Data Management System (PDM-Systeme) und Product Lifecycle Management Systeme (PLM-Systeme) stellen dabei die klassischen Kollaborationswerkzeuge für eine interne und externe daten- und prozessfokussierte Kommunikation dar.

Dabei gilt: Ohne PDM, kein PLM. Produktdatenmanagement (PDM) beschränkt sich primär auf die Produktentstehungsprozesse, was für kleine Unternehmen durchaus ausreichend ist. Product LifeCycle Management Systeme (PLM-Systeme), etwa Autodesk VAULT PLM und Fusion Manage 360, stellt ein ganzheitliches Organisations- und Managementkonzept zur Verwaltung von Daten und Prozessen über den gesamten Produktlebenszyklus eines Produktes dar.

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