Die Gesichter hinter Cideon: Stefan Wagner aus dem Projektmanagement

Stefan Wagner auf den Cideon Solution Days 2025

Gute Kundenbeziehungen enden nicht mit dem erfolgreichen Abschluss eines Projekts. Sie entwickeln sich weiter – durch Vertrauen, vorausschauendes Handeln und den Blick für neue Potenziale. Genau dieser Gedanke prägt die Arbeit von Stefan Wagner.

Als Projektmanager begleitet er Kunden nicht nur bei aktuellen Vorhaben, sondern unterstützt sie dabei, ihre Prozesse und Lösungen langfristig weiterzuentwickeln. Dabei stehen für ihn immer die individuellen Ziele und der nachhaltige Nutzen des Kunden im Fokus. Darüber hinaus unterstützt Stefan das Portfolio & Business Development Team und sorgt mit seinem fachlichen Input für die Weiterentwicklung unserer Lösungen.

Im Interview erzählt er, welche Stationen ihn geprägt haben, was ihm in der Projektarbeit wichtig ist und was er an Cideon besonders schätzt.

Was hat Stefan Wagner vor Cideon gemacht?

Stefan Wagner ist im Ruhrgebiet aufgewachsen und hat dort Ende der 80er Jahre sein Abitur gemacht. „Ich wusste zwar nicht genau, was ich studieren wollte, war in der Schule aber gut in Mathe. Da die Perspektiven für Absolventen des Mathematik-Studiengangs gut waren, habe ich mich schließlich dafür entschieden. Mein Nebenfach war Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Energiewirtschaft, was ebenfalls sehr interessant war. Nach dem Studium habe ich versucht, in der Energiewirtschaft Fuß zu fassen, aber es war sehr schwierig, bei den großen Konzernen eine Anstellung zu finden. Darüber hinaus hatte ich keinen konkreten Plan; ich wusste nur, dass ich nichts mit Computern machen wollte”, erinnert sich Stefan und lacht.

Trotzdem führte ihn sein erster Job in die IT. „Ich habe im Thyssen Konzern in Bochum in der IT angefangen und dort Teilbereiche der technische EDV-Betreuung übernommen. Ich dachte mir, dass das nicht so schlimm sein könne, und das war es zum Glück auch nicht”, erzählt Stefan.

Schon bei Thyssen kam Stefan zum ersten Mal in Kontakt mit dem Projektmanagement. „Statt reiner IT-Betreuung durfte ich auch Projekte übernehmen. Es ging dort vor allem um Softwarebetreuung und Softwareeinführung. Auf der Suche nach einem PDM-System sind wir auf PRO.FILE gestoßen. Im Einführungsprojekt habe ich viel mit Prozessanalysen zu tun gehabt und habe Interviews mit verschiedenen Abteilungen geführt, um die richtigen Entscheidungen bei der Implementierung und Konfiguration treffen zu können”, erinnert sich Stefan.

Während des Projekts stand Stefan in engem Austausch mit den Mitarbeitenden des damaligen PRO.FILE Herstellers PROCAD. „Meine Ansprechpartner bei der PROCAD haben im Projekt schon ein bisschen vorgefühlt und so habe ich die Seiten gewechselt und bin vom Kunden zum Lieferanten gegangen”, resümiert Stefan.

Stefan Wagner bei der PROCAD 2004Stefan Wagner bei der PROCAD 2004

Er ergänzt: „Ende der 90er Jahre habe ich dann bei der PROCAD im Consulting und Pre-Sales angefangen. Kurz darauf habe ich die Teamleitung im Consulting-Bereich für die Geschäftsstelle Essen übernommen. Insgesamt 25 Jahre habe ich dort alles rund um PDM gemacht. Es war eine sehr spannende Zeit. Ich habe Projekte in ganz Deutschland und teilweise auch im nahen Ausland durchgeführt und dabei mit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen zusammengearbeitet”, erläutert Stefan.

2021 wurden PROCAD und PRO.FILE an den amerikanischen Hersteller Revalize verkauft. „Mit der Übernahme haben sich einige Dinge geändert, mit denen sich viele Mitarbeitende nicht mehr wohlgefühlt haben. So ging es auch mir”, resümiert Stefan.

Wie ist Stefan zu Cideon gekommen?

Über die Jahre hinweg hatte Stefan immer wieder Kontakt zu Cideon. „Cideon war langjähriger PROCAD Partner und wir haben in zahlreichen Projekten zusammengearbeitet. Das war immer sehr angenehm, und ich hatte guten Kontakt zu vielen Mitarbeitenden. Als dann ein Anruf von Thomas Zisler, Head of Portfolio & Business Development, kam, habe ich Interesse gezeigt und er hat mich ins Spiel gebracht”, erinnert sich Stefan.

Ausschlaggebend für seinen Wechsel zu Cideon war nicht nur das Fachliche. Stefan erklärt: „Mir ist es wichtig, dass ich in einem harmonischen Umfeld arbeite, in dem ich mich wohlfühle. Deshalb habe ich mich für Cideon entschieden, auch wenn ich parallel noch andere Gespräche geführt habe”.

Stefan hat im Sommer 2023 im Projektmanagement bei Cideon angefangen. „Schon in den Gesprächen mit Cideon habe ich gesagt, dass ich auch großes Interesse daran habe, Produkte mitzuentwickeln und neu zu konzipieren. Das habe ich zum Teil auch schon bei der PROCAD gemacht und wollte es gerne fortsetzen. Deshalb arbeite ich nicht nur im Projektmanagement, sondern auch im Portfolio & Business Development. Das Projektgeschäft geht vor, deshalb ist der Portfolio-Bereich zurzeit etwas in den Hintergrund gerückt, weil bei den Kundenprojekten aktuell viel zu tun ist”, erklärt Stefan.

Stefan Wagner auf der SAP Konferenz für Variantenfertiger 2024Stefan Wagner auf der SAP Konferenz für Variantenfertiger 2024

Mit dem Wechsel zu Cideon kam außerdem ein Wechsel der Softwarespezialisierung. „Ich kümmere mich nicht mehr um PRO.FILE, sondern fast ausschließlich um SAP ECTR Projekte. Ich wollte noch einmal etwas Neues machen und fühle mich im SAP Bereich sehr wohl”, erzählt Stefan.

Wie sieht die tägliche Arbeit im Projektmanagement aus?

Die Aufgaben im Projektmanagement sind vielseitig, laufen aber immer nach einem festen Schema ab. „Das Projektmanagement um Julia Tegtmeyer wird ab einer bestimmten Projektgröße oder bei strategischen Kunden involviert. Wir haben einen vorgegebenen und zertifizierten Prozess, wie unsere Projekte abgewickelt werden. Wenn ich ein neues Projekt bekomme, mache ich eine Projektübergabe mit dem Vertrieb und ein internes Kick-off-Meeting mit den zuständigen Consultants und dann geht es schon an die Projektumsetzung”, erzählt Stefan.

Aktuell betreut Stefan etwa zehn Kundenprojekte gleichzeitig. „In diesen Projekten stehen Regeltermine an, sowohl intern als auch mit dem Kunden. Dort besprechen wir, was der aktuelle Status Quo ist, wie weit wir mit unseren Arbeitspaketen sind und ob es gerade Stolpersteine oder Hindernisse gibt. Ich überwache den jeweiligen Projektplan inklusive der Meilensteine und muss sichergehen, dass wir sowohl zeitlich als auch budgetär im Plan bleiben. Am Ende geht es dann darum, den Go-Live zu organisieren und das jeweilige Projekt nach der Hypercare-Phase abzuschließen”, erläutert Stefan.

Er ergänzt: „Ich betreue ganz unterschiedliche Projekte, von Updateprojekten bis zu Neueinführungen von Software. Ich habe größere und kleinere Kunden aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ich bin im regelmäßigen Austausch mit unserem Vertrieb, der bei Cideon sehr nah am Kunden ist, und mit den Consultants, die unsere Projekte und Aufträge umsetzen”.

Neben der Arbeit im Projektmanagement hat Stefan auch noch Aufgaben im Business Development. „Schon während meiner Zeit bei der PROCAD fand ich das Thema Variantenmanagement sehr spannend. Deshalb engagiere ich mich im Umfeld unserer Lösung Cideon Conify und besuche dafür Messen und Kongresse unserer Partner, wie zum Beispiel SAP oder encoway”, erläutert Stefan und ergänzt: „Besonders interessant war für mich die Durchführung von Discovery-Workshops, um mit unseren Spezialisten und dem Kunden die optimale Platzierung von Conify in dessen Wertschöpfungskette zu erarbeiten“.

Stefan Wagner und Paris Alexopoulos auf dem CPQ Summit 2025Stefan Wagner und Paris Alexopoulos auf dem CPQ Summit 2025

Was schätzt Stefan an Cideon?

Stefan schätzt nicht nur die Atmosphäre im Unternehmen, sondern auch die thematische und fachliche Vielfalt. Er erzählt: „Als ich bei Cideon eingestiegen bin, habe ich das UpSpace besucht und das war ein Augenöffner für mich. Ich habe zum ersten Mal mitbekommen, wie viel Cideon macht und wie weitläufig die Cideon Themen sind. Wir sind nicht nur CAD-Dienstleister, sondern haben so viel Potenzial in der Wertschöpfungskette unserer Kunden. Wir können an vielen Stellen Mehrwerte schaffen. Das hat mich echt begeistert”.

Stefan schätzt außerdem die Herangehensweise an Kundenprojekte. „Wir haben eine sehr hohe Beratungskompetenz, sowohl im Consulting als auch in der Entwicklung und im Vertrieb. Wir können zum Kunden gehen und gezielt Probleme herausarbeiten und gemeinsam Lösungen finden. Das ist ein sehr wertvolles Firmengut und ich finde es sehr bereichernd und motivierend, so arbeiten zu können”, erzählt Stefan.

Er ergänzt: „Ich schaue immer wieder bei unseren Kunden, wo wir noch Verbesserungspotenzial haben und wie wir helfen können. Und meine Kolleginnen und Kollegen sind genauso. Wir sprechen über Dinge, die letztendlich dem Kunden zugutekommen. Genau diese Grundhaltung ist für mich sehr wichtig und einer der Eckpfeiler des Unternehmens”.


Wir wünschen Stefan weiterhin viel Spaß und Erfolg im Projektmanagement und Portfolio & Business Development!