Concurrent Engineering Engineering
6/04/21

Concurrent Engineering – digitale Werkzeuge für ein schnelleres Time-to-Market

Autor: Christoph Kokew

Wer als First Mover am Markt agieren und mit kundenfreundlichen Produkten überzeugen möchte, strebt ein schnelles Time-to-Market an. Lesen Sie hier, wie Concurrent Engineering, als integrierende Konstruktionsmethodik, im Zusammenspiel mit modernen Data-Management-Systemen einen elementaren Beitrag dazu leisten kann.

Definition: Was ist eigentlich Concurrent Engineering?

Modernes Engineering befähigt Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation, die Geschwindigkeit als neuen Wettbewerbsvorteil zu entdecken und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Concurrent Engineering oder auch Simultaneous Engineering beschreibt einen systematischen Ansatz für die integrierte und verteilte Entwicklung von Produkten und den damit verbundenen Prozessen. Concurrent Engineering steht gleichzeitig für Teamwork. Das Zusammenspiel zwischen Mensch, Technik und Organisation steht maßgeblich für den Erfolg dieses Ansatzes im Unternehmen.

Concurrent Engineering in der Produktentwicklung

In der Produktentwicklung fällt unter Concurrent Engineering auch die Verbesserung von Abstimmungen zwischen Konstruktion, Entwicklung und Fertigung. Im Fokus steht hier die Verkürzung von Entwicklungszeiten und die Optimierung von Fertigungsmethoden für einen schnelleren Time-to-Market. Innovative Plattformtechnologien und spezialisierte digitale Werkzeuge sind im heutigen Engineering dabei die übergeordneten Treiber.

Neben den wesentlichen Tools und Arbeitsformen, etwa Teamarbeit und Projektmanagement, impliziert dies die Integration weiterer Stakeholder wie Kunden und Zulieferer sowie eine ganzheitliche Datenstringenz in allen Entwicklungsstufen.

Concurrent Engineering ist somit

  • eine Philosophie in der Produktentwicklung, und zwar die Integration                       
         mehrerer Designaspekte. 
  • eine Methode des Produktdesigns, also in diesem Fall, die Integration von             
         multidisziplinärem Wissen im Designteam durch Menschen.
  • eine Methode, Menschen zu führen: Designthemen werden von Menschen
          vorgestellt und gelebt.

Mit Changemanagement zur Prozessexzellenz im Frontloading

In der Umsetzung bedeutet dieses Streben nach Engineering- und Prozessexzellenz, Verarbeitungsschritte und Entwicklungsphasen parallel zu schalten. Das Ziel: den Zeitraum von der Entwicklung eines Produktes bis zur Markteinführung (Time-to-Market) merklich zu verkürzen.

In den Fokus rückt daher kontinuierlich das sogenannte Frontloading, welches in der Produktentwicklung für Fehlerfindung in der Forschungs- und Entwicklungsphase eines Projekt- oder Konstruktionsvorhabens steht. Kurzum: Fehlerfindung findet mithilfe des Concurrent Engineerings am Anfang anstatt am Ende statt. Denn letzteres kann teuer, sehr teuer werden und die Existenz eines Unternehmens gefährden.

CIDEON: Plattformtechnologien und digitale Werkzeuge helfen

Die Digitalisierung der Prozessketten in Entwicklung und Fertigung erfordert die Verfügbarkeit aller digitalen Produktinformationen. Kollaborationswerkzeuge wie skalierbare, datenverarbeitende Technologien und Management-Techniken, unterstützen hierbei Projektteams entlang des gesamten Produktlebenszyklus.

Als Schrittmacher fungieren datengetriebene Kollaborationstools für Produktentwicklungs- und Produktlebensphase. Für diese sogenannten Product Data Management (PDM) oder Product Lifecycle Management (PLM) - Systeme, etwa Autodesk Vault, Vault PLM oder Fusion 360 Manage, gilt: Die kollaborative Datenverarbeitung muss einfach, schnell und durchgängig gestaltet sein. Immer mit dem Anspruch: Konstruktions- und Produktionszeiten verkürzen, Entwicklungs- und Nachbearbeitungskosten senken.

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