Erfolgreiche Kundenprojekte entstehen für Cideon dort, wo Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelebt wird. Einer, der dieses Prinzip seit vielen Jahren mit Überzeugung vertritt, ist Robert Weigl. Als Leiter der Professional Services-Abteilung und Mitglied des Management Boards von Cideon bringt er nicht nur mehr als 30 Jahre Erfahrung im Consulting-Umfeld mit, sondern auch eine klare Haltung: Beratung funktioniert nur dann, wenn Vertrauen, tiefes fachliches Verständnis und echtes Interesse am Kunden zusammenkommen.
Im Interview spricht Robert darüber, wie ihn sein beruflicher Weg zu Cideon geführt hat – und warum ihn Consulting auch nach drei Jahrzehnten noch genauso begeistert wie am ersten Tag.
Was hat Robert Weigl vor Cideon gemacht?
Robert Weigl startete klassisch mit einem Fachoberschul-Abschluss ins Berufsleben. Der gebürtige Regensburger lebt heute in München. „Ich lebe seit meinem 18. Lebensjahr im Großraum München. Wenn man mich fragen würde, wo meine Heimat ist, würde ich immer München sagen”, erzählt Robert. Anfang der 1990er-Jahre absolvierte er dort den Vorläufer des heutigen Studiengangs Wirtschaftsinformatik, damals noch mit IHK-Abschluss. Im Rahmen einer Werkstudententätigkeit kam er zur Firma AIM Systems, später COMPASS Systems.
Schon zu dieser Zeit knüpfte Robert wichtige Verbindungen für seinen späteren Weg zu Cideon. „AIM Systems war eine Tochterfirma von CAD/CAM-Center, eines der Vorläuferunternehmen von Cideon. Dort kam ich erstmals mit den Themen CAx und PLM in Berührung. Ich habe als Systementwickler angefangen, bin aber recht schnell in die Kundenberatung gewechselt. Da das Unternehmen klein war, war ich sowohl im Consulting als auch im Pre-Sales tätig”, erinnert sich Robert. In dieser Phase lernte er mehrere Menschen kennen, die heute bei Cideon arbeiten. Einer von ihnen ist Sebastian Seitz, heutiger Vorsitzender der Geschäftsführung.
Robert Weigl und Kollegen von AIM Systems auf einer Autodesk Konferenz in Philadelphia (USA) im Jahr 1998
Auf der Suche nach internationalen Herausforderungen wechselte Robert im Jahr 1999 zur Firma MatrixOne. „Der Unternehmenssitz war in Boston, weshalb ich zu dieser Zeit viel in den USA unterwegs gewesen bin. Ich war im Projektmanagement tätig und bin somit im Consulting-Umfeld geblieben.” Das Unternehmen wurde später von Dassault Systèmes übernommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Robert jedoch bereits ein attraktives Angebot von einem ehemaligen Kollegen erhalten und wechselte zu einem israelischen Start-up. Dort baute er die Consulting-Abteilung neu auf. „Wie es bei Start-ups oft passiert, wurde das Unternehmen verkauft. Zur selben Zeit habe ich aber ein Angebot von Dassault Systèmes bekommen”, erzählt Robert.
„Ich war dann insgesamt 12 Jahre bei Dassault, in den verschiedensten Positionen, jedoch stets im Consulting-Bereich und in Managementfunktionen. Es war eine sehr interessante und lehrreiche Zeit. Ich hatte mit vielen großen Unternehmen und Konzernen in einem internationalen Umfeld zu tun. Das hat mir sehr gut gefallen”, erinnert sich Robert.
Roberts Weg in die Management-Ebene entwickelte sich schrittweise im Laufe seiner beruflichen Laufbahn. „Ganz am Anfang meiner Karriere war es nicht mein innerster Antrieb, einmal in die Geschäftsführung zu kommen. Ein erfahrener Kollege hat mich zu AIM Systems-Zeiten darauf angesprochen, dass er mich in einer Führungsposition sieht und dass ich diesen Schritt gehen sollte. Ich war mir damals nicht sicher, ob das der richtige Weg ist, weil ich sehr glücklich in meiner Rolle als Consultant war. Rückblickend war das jedoch eine gute Entscheidung”, resümiert Robert.
Wie ist Robert zu Cideon gekommen?
Roberts Einstieg zu Cideon ist das Ergebnis eines Gesprächs mit einem ehemaligen Kollegen. „Ich habe Anfang 2020 mit Clemens Voegele, dem damaligen Geschäftsführer von Cideon, telefoniert. Er hat mir von einer Tätigkeit im Umfeld der Cideon erzählt, die interessant für mich sein könnte. Ich war damals Mitte 50 und habe das Angebot als gute Chance wahrgenommen, mich noch einmal beruflich weiterzuentwickeln. Nach weiteren Gesprächen habe ich im Juli 2020 als Senior Vice President Professional Services bei Cideon angefangen”, resümiert Robert.
„Mit meiner jetzigen Position schließt sich für mich ein Kreis. Ich habe meine berufliche Laufbahn in diesem Umfeld begonnen und bin jetzt wieder dort, wo alles angefangen hat. Die Arbeit macht mir wahnsinnig viel Spaß und ich fühle mich bei Cideon pudelwohl. Alles, was ich an der Tätigkeit immer geschätzt habe, lässt sich bei Cideon perfekt leben. Meine Zeit bei Dassault Systèmes möchte ich dennoch nicht missen, sie war sehr interessant und herausfordernd, und ich blicke äußerst positiv zurück. Trotzdem war es ohne Zweifel die richtige Entscheidung, zu Cideon zu wechseln, auch wenn ich heute nicht mehr ganz so oft nach Paris komme”, erzählt Robert und lacht.
Robert Weigl, Harald Schrenk (links) und Reinhold Wetzel (rechts) auf den Cideon Solution Days 2023
Wie sieht die tägliche Arbeit in der Geschäftsführung und im Professional Services aus?
Als Leiter der Professional Services-Abteilung ist Roberts Arbeitsalltag heute weniger technisch geprägt als früher, dafür strategischer und natürlich auch administrativ. „Meine Arbeit ist sehr strategisch ausgerichtet. Dazu gehören viel Planung, Zahlen, Forecasts und Controlling. Außerdem bin ich in einige HR-Prozesse eingebunden. Ein weiterer großer Part ist die Kommunikation mit unseren Mitarbeitenden sowie mit meinen Abteilungs- und Gruppenleitenden. Ich habe eine wirklich tolle Truppe und bin sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit”, erklärt Robert.
Auch der Austausch innerhalb der Friedhelm Loh Group gehört zu seinem Aufgabenbereich. Robert erzählt: „Als ich 2020 bei Cideon angefangen habe, beschränkte sich der Austausch fast nur auf offizielle Termine. Seit etwa zwei Jahren hat sich der Kontakt aber deutlich intensiviert, und wir lernen viel voneinander. Es freut mich sehr, dass wir im Gesamtkonzern enger zusammenwachsen, das ist sehr wertvoll für alle Seiten”.
Trotz seiner veränderten Rolle ist Roberts Leidenschaft für das Consulting geblieben. „Für mich sprechen zwei Faktoren für das Consulting. Zum einen ist es ein Bereich, in dem man immer mit Menschen zu tun hat. Man kommuniziert und interagiert mit ganz unterschiedlichen Kunden und lernt jeden Tag Neues. Zum anderen war es für mich immer eine gute Möglichkeit, durch die Welt zu reisen. Ich habe viel gesehen und die unterschiedlichsten Kunden sowie Perspektiven kennengelernt. Das ist heute nicht mehr ganz so, aber in den 1990ern und frühen 2000ern war das durchaus ein wesentlicher Bestandteil meines Berufsalltags”, erzählt Robert.
Robert Weigl mit Kolleginnen und Kollegen auf einem privaten Treffen auf der Wiesn 2025
Was schätzt Robert an Cideon?
Robert schätzt vor allem die gute Teamarbeit. „Ich arbeite bei Cideon mit großartigen Kolleginnen und Kollegen sowie mit tollen Kunden zusammen. Ich lerne nach wie vor jeden Tag etwas Neues. In unserer Professional Services-Abteilung herrscht ein ausgeprägter Teamgeist und ich bin von Menschen umgeben, die sehr kompetent sind und eine Hands-on-Mentalität mitbringen. Wir sind ein sehr leistungsfähiges Team und arbeiten eng zusammen”, erzählt Robert.
Ein weiterer positiver Faktor ist die Unternehmenskultur bei Cideon. „Wir haben eine Kultur der offenen Türen. Hierarchien spielen bei uns keine übergeordnete Rolle, was ich als sehr angenehm empfinde. Außerdem räumt Cideon jeder Person unabhängig vom Level viele Gestaltungsmöglichkeiten und Freiräume ein”, ergänzt Robert.
Robert gefällt auch die Marktausrichtung von Cideon. „Wir sind vor allem auf den Mittelstand fokussiert. In diesem Umfeld können wir sehr gut und partnerschaftlich mit unseren Kunden zusammenarbeiten. Wir sind natürlich den wirtschaftlichen Entwicklungen ausgesetzt, aber das ist überall so, egal ob bei Konzernen, im Mittelstand oder bei kleineren Unternehmen. In unserem Marktumfeld können wir jedoch wirklich etwas bewegen”, resümiert Robert.
Wir wünschen Robert weiterhin viel Spaß und Erfolg im Professional Services und im Management Board!