Forge: Digitale Entwicklung via Cloud und Plattform Engineering
16/02/21

Autodesk Forge: Digitale Entwicklung via Cloud und Plattform

Autor: Christoph Kokew

Autodesk bietet mit Forge eine cloudbasierte Plattform für individuelle Softwareanwendungen in der Produktentwicklung. Mithilfe verschiedener Application Programming Interfaces (APIs) kann der Anwender auf Konstruktionsdaten zugreifen, diese bearbeiten und einfach visualisieren – etwa als einfachen Einstieg für den „Digitalen Zwilling“.

Wofür steht Forge?

Autodesk Forge ist eine cloudbasierte Plattform zur Datafizierung (Datafication), Vernetzung und Integration von Software-Produkten. Forge beinhaltet eine Vielzahl an Application Programming Interfaces (APIs), die sogenannten Webservices oder auch Programmierschnittstellen. Damit kann der Anwender auf beliebige in Forge integrierte Design- und Konstruktionsdaten oder damit zusammenhängende Workflows zugreifen. Er kann dies, ohne zuvor einzelne Autodesk-Software, etwa Autodesk InventorFusion 360, AutoCAD oder auch Fusion Lifecycle, starten zu müssen. Die Daten selbst, passt er dann je nach Belieben an, entwickelt sie weiter oder stellt sie visuell ansprechend dar – einfach, schnell, und via Cloud stationär oder mobil.

Autodesk Forge: Schneller Einstieg in den "Digitalen Zwilling"

Als digitale und integrierende Infrastrukturtechnologie richtet sich Autodesk Forge an Unternehmen, die vor allem auf automatisierte Entwicklungs- und Konstruktionsprozesse, kollaborative Prozessexzellenz und smarte Innovationen setzen. Letztere werden mit dem klaren Blick auf das Internet der Dinge / Internet of Things (IoT) realisiert.

Durch diese einfache Möglichkeit zur Verbindung von Konstruktions-, Prozess- und IoT-Daten und der schnellen Visualisierung eignet sich Forge etwa zur Abbildung eines Digitalen Zwillings einer spezifischen Anwendung oder Anlage. Der Nutzer kann einzelne Fertigungs- oder Betriebsparameter anpassen und vielfältige Szenarien „durchspielen“. Dazu kommt: Die Datenerfassung in Echtzeit bietet völlig neue Entwicklungsoptionen für neue Anwendungen, etwa im Umfeld der In-Time-Ersatzteilbeschaffung via Webshop oder auch bei der vorausschauenden Instandhaltung (Predictive Maintenance).

 

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Kurz erklärt: Autodesk Forge 

Die Vorteile von Forge auf einen Blick: Einfach. Intelligent. Skalierbar

Autodesk Forge unterstützt den Wandel von einer bislang datensilobasierten Wertschöpfungskette zu einer marktorientierten Lierferkette. Forge überzeugt dabei durch eine Vielfalt an cloudbasierten Anwendungsmöglichkeiten:

Skalierbare Anwendungen
Autodesk Anwendungen, etwa Inventor oder AutoCAD, können direkt in die Forge-Plattform integriert werden. Der Anwender kann diese nach Unternehmensvorgaben oder projektbezogenen Bedürfnissen individualisieren – und das schnell und einfach.

Einfache Programmierung
Forge ist vielfach kompatibel, aufwändiges Programmieren wird schlank gestaltet. Der Anwender spart Zeit und konzentriert sich auf das Wichtigste: Sein Projekt.

Visuelle IoT
Forge visualisiert das Internet der Dinge / Internet of Things (IoT). Analyseergebnisse und Daten aus dem Internet können für eigene Berichte oder Anschauungsmaterialien verarbeiten werden – in 3D und grafisch visualisiert als perfekter Touchpoint für Innovation.

Kreation und Entwicklung neuer Ideen
Mit Forge ist es möglich, Konstruktions- und IoT-Daten zu verknüpfen. Damit wird die Plattform als Ideenschmiede für neue Services oder digitale Anwendungen nutzbar: via Cloud von jedem Ort, zu jeder Zeit.

CIDEON: Den Wandel mit Forge gestalten

CIDEON ist langjähriger Autodesk Platinum Partner und zertifizierter Forge System Integrator – von der ersten Stunde an. Die Implementierung von Autodesk Forge erfolgt durch eine Forge-Systemintegration und eine auf das Unternehmen zugeschnittene Prozessberatung. Die Expertise gründet auf dem Know-how akkreditierter Forge-Berater und einer Vielzahl an erfolgreich durchgeführten Kundenprojekten.

Darüber hinaus entwickelt CIDEON ebenso kundenspezifische Lösungen, die von Autodesk nicht angeboten werden und folgt dabei dem Grundsatz: Die Daten bleiben immer dort, wo sie verwendet werden – beim Kunden.

Anmerkung der Redaktion: Die im Artikel verwendeten Bilder sind - falls nicht anderweitig vermerkt - ausnahmslos von Autodesk,

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