Mit Autodesk PowerMill zu schnelleren Fräsergebnissen. Success story
11/01/22

Trumpf GmbH & Co.KG: Automation auf höchstem Niveau

Autor: Christoph Kokew

Die Industrie 4.0 erfolgreich zu gestalten steht bei der TRUMPF Gruppe seit Anbeginn der digitalen Transformation des Konzerns ganz oben auf der Agenda. Zusammen mit CIDEON setzt das Hochtechnologieunternehmen auch bei Werkzeugmaschinen auf individuelle Lösungen, wie etwa der CAM-Software Autodesk PowerMill nebst dazugehörenden Post Prozessoren sowie auf effektive Schulungsprogramme für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Automation, Robotik und smarte Produktionsstrukturen ebnen bei TRUMPF den Weg zur Fortentwicklung und zum Aufbau wettbewerbsfähiger Systemkompetenzen, die auf Weltmärkten fortwährend gefragt sind. Die Optimierung von Prozessen gilt dabei als wesentlicher Erfolgsfaktor. Und zwar auch im Bereich Programmierung und Fräsen: „Wir haben uns in der Fräsabteilung für CIDEON entschieden, weil der Systemintegrator und Prozessexperte bei uns inhouse bereits seit langem bekannt ist und die Projektanforderungen zur Etablierung einer smarten Fräsanlage als einziger Partner erfüllen konnte“, so Michael Gerstmayr, verantwortlich für Projekttechnologien bei TRUMPF. Er fährt fort: „Know-how zu Autodesk PowerMill, die Bereitstellung eines neuen Postprozessor für die neue Maschine sowie effektive Schulungskonzepte für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weitere spezielle Anforderungen waren das wesentliche ,must have‘, das von CIDEON ganzheitlich abgedeckt wurde.“

Vom digitalen Zwilling zur Prozessautomation

Aber was war denn der eigentliche Beweggrund für das neue Projekt bei TRUMPF? „Wir hatten Fräsmaschinen, die schon länger nicht mehr ,State of the Art‘ waren. Die Produktion kundenspezifischer Einzel- und Sonderteile war sehr aufwendig und musste durch Programmierer bewerkstelligt werden. Erst programmieren, dann produzieren und dazwischen noch rüsten – drei Teilprozesse, die manuell von Hand und nacheinander durch die jeweiligen Maschinenführer durchgeführt werden mussten“, betont Tobias Mitschele, Experte für 3D-Programmierung bei TRUMPF und ergänzt: „Unser Anspruch war es, mit einer neuen Maschine alle drei Teilprozesse simultan ablaufen zu lassen und in einem Ablaufprozess zusammenzufassen.“

Nachdem ein digitaler Zwilling der neu zu implementierten Fräsmaschine durch CIDEON erstellt war, bildete das Softwaretool Autodesk PowerMill die Basis für weitere Veränderungen. Autodesk PowerMill erleichtert die Programmierung neuer Maschinen per benutzerdefinierter Makros und Vorlagen für die automatisierte CAM-Bearbeitung und führt eine automatisierte Prüfung der Werkzeugbewegung durch. Gerstmayr weiter: „Selbst Messaufgaben sind am PowerMill programmierbar. Das war eine wichtige Voraussetzung für den Kauf der neuen Maschine.“

 

Immer ein sicheres Ergebnis: Autodesk PowerMilll steht für automatisierte CAM-Bearbeitung und automatisierte Prüfung von Werkzeugbewegungen. Auch Messaufgaben sind möglich. 

Change mit Autodesk PowerMill

Bei in den Bearbeitungsprozess integrierten Messkonzepten erfolgt eine ständige Prüfung der Teilemaße, so dass stets eine hohe Qualität garantiert ist. Die Prüfung und Vermessung der Werkstücke und infolgedessen die Entscheidung über einen möglichen Nachbearbeitungsbedarf erfolgt direkt an der Maschine, damit entfällt das aufwändige Entnehmen und Wiedereinspannen der Teile. Darüber hinaus wurde von CIDEON ebenso der Postprozessor für die neue Fräsmaschine mit CAM-System bereitgestellt. Das klare Ziel: Längere Laufzeiten, weniger Personalaufwand und mehr hochwertiger Output.

Aus zwei mach eins

Bei der neuen Fräsmaschine sorgt jetzt ein intelligenter Roboter für mehr Produktivität, Effizienz und höhere Produktionskapazitäten, wodurch zwei ältere Maschinen ersetzt werden konnten. Das führte auch zu einer deutlichen Kostenersparnis. „Während zuvor im Zweischichtbetrieb und im Rahmen einer Fünf-Tage-Woche gearbeitet wurde, ist mit der neuen Maschine nun eine wesentlich längere Laufzeit möglich“, resümiert Mitschele. Dabei könne man die Maschine mit Teilen rüsten, die Maschine programmieren und Output produzieren lassen. Alles gleichzeitig und in nur einem Ablaufprozess. Das sei mit den alten Maschinenanlagen nicht möglich gewesen.

Autodesk PowerMilll: weniger Nacharbeiten, mehr Produktivität und Effizienz

Starkes Feedback für CIDEON

Auf Nachfrage zur Zusammenarbeit mit CIDEON und zum aktuellen Projektstand zeigt sich TRUMPF hoch zufrieden. Der Grund: CIDEON überzeugt als langjähriger Autodesk Platinum Partner durch kundenspezifische Lösungen. Hierzu gehören unter anderem leistungsstarke CAD-, CAM- und Additiv-Softwaretools von Autodesk. So auch bei TRUMPF.

 

csm_trumpf_8c1f25ed3cTrumpf GmbH & Co. KG

Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern. Die digitale Vernetzung der produzierenden Industrie treibt das Unternehmen durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran.

Am Stammsitz in Ditzingen befindet sich eine neue Smart Factory, in die 6 Millionen Euro investiert wurden. Dort stehen auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern insgesamt 30 miteinander vernetzte Maschinen. Die neue Smart Factory ist für Kunden zugänglich, um sich ein Bild von den Effizienzsteigerungen in der Produktion und neuen Vernetzungslösungen machen zu können.

TRUMPF wurde 1923 als mechanische Werkstätte gegründet und zählt heute zu einem der weltweit führenden Unternehmen für Werkzeugmaschinen, Laser sowie Elektronik für industrielle Anwendungen entwickelt. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftete das Unternehmen mit 14.325 Mitarbeitern einen Umsatz von 3.487,7 Millionen Euro.

Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

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