Success story
17/11/20

Dürr Systems AG: SAP ECTR führt Engineering-Disziplinen zusammen

Autor: Christoph Kokew

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr sieht in der digitalen Transformation neue Chancen für die mechatronische Konstruktion. Mit SAP Engineering Control Center / SAP ECTR führt das Unternehmen verschiedene Engineering-Disziplinen zusammen. Lesen Sie hier, wie CIDEON als strategischer Partner diesen Weg begleitet.

Das SAP Engineering Control Center / SAP ECTR ist eine strategische Integrationsplattform von Autorensystemen mit dem es möglich ist, Daten aus verschiedenen Quellsystemen auf einem zentralen SAP-Ablageort zu verwalten. Sozusagen als Bindeglied des Engineering stellt ECTR einen unternehmensweiten, konsistenten und ganzheitlichen Produktdatenüberblick sicher. Für den Anwender bietet das neue Möglichkeiten, Prozesse mit Blick auf Flexibilität, Zeit oder Kosten weiter zu optimieren.

Dürr Systems AG: SAP-Architektur mit ECTR

Der Maschinen- und Anlagenbauer Dürr möchte dieses Potenzial zukünftig zum Verwalten von Engineering-Ergebnissen und Metadaten nutzen. Ein Ziel sieht die Schaffung einer digitalen Engineering-Familie vor, digitale Zwillinge inbegriffen. Die Umsetzung einer monolithischen SAP-Architektur mit ECTR-Schnittstellen zu den wichtigsten Autorensystemen ist ein wichtiges Teilziel. Die Datenstabilität wird dadurch erhöht und Medienbrüche werden zwischen verschiedenen CAD- und PDM-Systemen vermieden.

Vielfältige Anwendungen - individuelle ECTR-Interface-Lösungen

Die von CIDEON offerierte ECTR-Lösung überzeugte im Auswahlprozess durch Performance, Durchgängigkeit, Investitionssicherheit und hohe Individualisierungsmöglichkeiten. Gerader letzter Punkt war Dürr wichtig, wie Daniel Bühling, Manager Business IT bestätigt: „Aus der vergangenen Zusammenarbeit wussten wir, dass CIDEON SAP-Preislistenprodukte auf unsere Bedürfnisse individualisieren kann.“

Der langjährige SAP Platinum Partner implementierte bei Dürr ECTR-Interface-Lösungen für Microstation, SolidWorks, AutoCAD und Tacton PLM. Weitere Herausforderungen für das CIDEON Projektteam lagen in der Integration vorhandener CAD-Desktop Schnittstellen. SAP ECTR Interface bei Duerr AG

Als ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer verfügt Dürr über ausgeprägte Kompetenzen in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. 

Projektmethode: Agil und mit Hypercare Phase nach dem "Go-Live"

Die CAD-Systeme wurden nacheinander und aufeinander abgestimmt angebunden. CIDEON unterstützte bei der Beratung, Installation und Konfiguration. Im Anschluss an die Implementierung erfolgten Einweisungen, Schulungen, Tests, Prozessberatung und Optimierung.

Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit beider IT-Consultants-Teams begünstigte das agile Projektmanagement. In dessen Rahmen bot CIDEON auch einen Intensiv-Support beim „Go-Live“ an. Diese sogenannte Hypercare Phase erwies sich für Dürr als zeit- und kosteneffizient.

SAP ECTR ermöglicht Collaborative Engineering

Die Einführung von ECTR-Schnittstellen bei Dürr bietet den jeweiligen Anwendern eine moderne Collaborative Engineering (Versionierung/Revisionierung) Lösung. Damit wird die Nachvollziehbarkeit und die Nutzung der richtigen Daten sichergestellt, Prozesse werden nun übergreifend und effizienter gestaltet.

Für die Business-IT von Dürr kommt noch ein weiterer wichtiger Punkt hinzu: Mit der Umsetzung größtmöglicher Standardisierungslösungen kann sie die weltweiten Strategievorgaben des Unternehmens maßgeblich unterstützen.

Die nächsten Projektschritte mit CIDEON sind eingeplant, etwa bei der Implementierung von EPLAN-ECTR sowie weiterer ECTR-Schnittstellen im Umfeld der digitalen Visualisierung.

 

Duerr LogoDer Dürr-Konzern ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Kompetenz in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung/Industrie 4.0. Seine Produkte, Systeme und Services ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Dürr-Konzern beliefert Branchen wie die Automobilindustrie, den Maschinenbau sowie die Chemie-, Pharma- und holzbearbeitende Industrie. Im Jahr 2019 erzielte er einen Umsatz von 3,92 Mrd. €. Das Unternehmen beschäftigt rund 16.300 Mitarbeiter und verfügt über 112 Standorte in 34 Ländern. Der Konzern agiert mit den drei Marken Dürr, Schenck und HOMAG sowie mit fünf Divisions am Markt:

  • Paint and Final Assembly Systems: Lackierereien sowie Endmontage-, Prüf- und Befülltechnik für  die Automobilindustrie
  • Application Technology: Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht-und Klebstoffen
  • Clean Technology Systems: Abluftreinigungsanlagen, Schallschutzsysteme und Beschichtungsanlagen für Batterieelektroden 
  • Measuring and Process Systems: Auswuchtanlagen und Diagnosetechnik.
    Woodworking Machinery and Systems: Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie
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