Die Gesichter hinter Cideon: Eric Haase aus der Software-Entwicklung

Eric Haase aus der Cideon Entwicklung

Damit Software im Alltag von Kunden zuverlässig funktioniert, braucht es Entwickler, die nicht nur Code schreiben, sondern Prozesse verstehen, Anforderungen durchdenken und Lösungen sauber und benutzerfreundlich umsetzen. Eric Haase begleitet genau diesen Anspruch schon seit seinem Start bei Cideon – damals als dualer Student, heute als fester Bestandteil der Software-Entwicklung am Standort Bautzen.

Dabei schätzt er besonders die Zeit im Büro, wo Austausch und Zusammenarbeit im Team eine große Rolle spielen. Gleichzeitig bringt er eine besondere persönliche Note in den Arbeitsalltag ein: Mit großem Engagement kümmert er sich um über 100 Büropflanzen und schafft so eine Umgebung, in der sich Natur und Technik ergänzen.

Im Interview erzählt Eric, wie ihn sein Weg in die Entwicklung geführt hat, was ihn an seiner Arbeit begeistert und was er an Cideon schätzt.

Was hat Eric Haase vor Cideon gemacht?

Eric Haase kommt aus dem sächsischen Sohland/Spree an der tschechischen Grenze. Damals hätte er sich nicht vorstellen können, dass er heute einmal in der Informatik arbeiten würde. „In der Grundschule war mir klar, dass ich niemals etwas mit PCs machen wollte, weil die Bildschirme so geflackert haben. Ich wollte Tischler werden, weil ich gerne draußen in der Natur war und ich etwas mit den Händen machen wollte. Ich habe meine Zeit lieber draußen verbracht, anstatt vor irgendwelchen Bildschirmen zu sitzen”, erinnert sich Eric.

Auch wenn Eric heute noch gerne in der Natur ist, hat sich seine Einstellung zu Technik im Laufe der Zeit geändert. „Mit 16 habe ich meinen ersten eigenen Rechner bekommen und am Gymnasium hatten wir Informatikunterricht. Zwar haben wir dort meist nur mit Excel und PowerPoint gearbeitet, ab und zu mal etwas HTML. Das war aber schon alles, was der Entwicklung irgendwie nahekommen würde. Ein lustiger Zeitvertreib war es damals die alten Windows-PCs mit einfachen Batch-Skripten zum Absturz zu bringen. So bin ich auch privat zum Programmieren gekommen. In meiner Freizeit habe ich gerne Minecraft gespielt, den Server gehostet und dafür Plugins geschrieben. Über die Weihnachtsferien habe ich mir YouTube Tutorials angesehen und versucht, das umzusetzen. Das hat erst mal hinten und vorne nicht funktioniert, aber es hat trotzdem Spaß gemacht”, erzählt Eric und lacht.

Wie die meisten Jugendlichen stand auch Eric während des Abiturs vor der Frage, was er danach machen möchte. „Meine damalige Freundin hat mich auf das duale Studium an der Berufsakademie in Bautzen (heute Duale Hochschule Sachsen) aufmerksam gemacht. Wir haben den Tag der offenen Tür besucht und es hat mir sofort gut gefallen. Ich habe mich gegen ein reines Informatikstudium entschieden, da meine Mathe-Leistungen zwar in Ordnung, aber nicht exzellent waren. Mit Wirtschaftsinformatik konnte ich mich daher besser identifizieren. Für das duale Studium brauchte ich noch einen Praxispartner und ich habe mich bei einigen Unternehmen aus dem Umkreis beworben”, erinnert sich Eric.

Eric Haase und Kollegen auf dem Sommerfest 2023Eric Haase und Kollegen auf dem Sommerfest 2023

Wie ist Eric zu Cideon gekommen?

Unter den Bewerbungen war auch Cideon dabei. „Cideon hat sich als erstes zurückgemeldet und mich zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Das Gespräch lief gut und ich habe mich lange mit dem Entwicklungsleiter Stefan Schaarschmidt unterhalten. Danach hatte ich noch ein weiteres Bewerbungsgespräch bei einer anderen Firma in Bautzen, habe mich aber letztendlich für Cideon entschieden. Vor allem die Unternehmensgröße war ausschlaggebend bei meiner Entscheidung und ich habe es bis heute nicht bereut”, erklärt Eric.

Das Studium war deutlich digitaler geprägt, als es ursprünglich geplant war. „Die Coronapandemie hatte große Auswirkungen auf das Studium, wir haben viele Online-Vorlesungen gehabt und im Homeoffice gearbeitet. Vielleicht ist das der Grund, wieso wir heute so gerne im Büro sind. Es gibt eine Kerngruppe rund um uns ehemalige duale Studenten, die eigentlich immer hier sind. Auch die aktuellen Studierenden sind häufig da. Wir sind alle mehr oder weniger im selben Alter und die Atmosphäre im Büro ist sehr angenehm”, erzählt Eric.

2022 hatte Eric seinen Bachelorabschluss in der Tasche. „Mir war schon früh klar, dass ich in der Entwicklung bleiben wollte. Alle Studierenden bei Cideon starten mit einem Java-Kurs und ich habe da noch einmal gemerkt, dass mir das Programmieren gefällt. Nach dem Studium bin ich ins 3DX Team gekommen und arbeite seitdem an unserem Cideon 3DX SAP Interface”, erklärt Eric.

Wie sieht die tägliche Arbeit in der Software-Entwicklung aus?

Eric hat neben kleineren Abstimmungen einen sehr operativen Arbeitsalltag. Er erzählt: „Ich bin immer früh im Büro und kann in Ruhe ein paar Aufgaben erledigen, bevor die Kolleginnen und Kollegen kommen. Um 10 Uhr ist unser tägliches Stand-up-Meeting, in dem wir aktuelle To Dos im Entwicklungsteam besprechen. Ich bin hauptsächlich in der Backend-Entwicklung tätig und arbeite mit Java und dem Spring Boot Framework. Des Weiteren habe ich während meines Studiums die Web-Oberflächen für das Monitoring und die Konfiguration der Schnittstelle erneuert, daher programmiere ich auch viel in TypeScript und dem React Framework. In letzter Zeit habe ich viel für die Adapter der 3DX Cloud-Schnittstelle programmiert.

Eric pflegt aber nicht nur den Code unserer Schnittstellen, sondern kümmert sich auch um die Pflanzen im Bautzener Büro. „Nach der Corona-Pandemie war das Büro sehr leer und wir wollten es etwas wohnlicher gestalten. Es gab schon ein paar klassische Büropflanzen, wie zum Beispiel Grünlilien und Glücksfedern, und ich habe Ableger davon in Kaffeesatz eingepflanzt. Die haben sich gut entwickelt und so sah das Büro gleich viel schöner aus. Außerdem hatten wir uns erhofft, dass sich die Luftfeuchtigkeit dadurch etwas erhöht. Eine Zeit lang haben wir neue Pflanzen aus dem Supermarkt um die Ecke gekauft und ins Büro gestellt. Immer, wenn etwas im Angebot war, haben wir es gekauft, gepflegt und Ableger gezüchtet. Mittlerweile ist das Büro richtig grün und es macht uns viel Spaß, uns um die Pflanzen zu kümmern”, erzählt Eric.

Eric Haase im bepflanzten Bautzener BüroSuchbild: Eric Haase im bepflanzten Bautzener Büro

Er ergänzt: „Die Pflanzen haben eine beruhigende Wirkung. Wir sollen regelmäßige Bildschirmpausen machen und es ist schön, wenn wir dabei ins Grüne schauen. Ich nutze die Bildschirmpausen auch gerne, um die Pflanzen zu gießen oder mal einen Topf oder Sack Erde wegzuräumen”.

Es gibt auch schon Pläne, Pflanzen und Technik miteinander zu verbinden. „Bisher haben die dualen Studierenden im Java-Kurs ein Adressbuch programmiert, aber ich habe schon mit meiner Kollegin Jane Kubitza gesprochen, ob sie nicht stattdessen eine Pflanzen-App entwickeln könnten. So könnten wir ein Monitoring aufbauen und digital festlegen, welche Pflanze wann gegossen werden muss”, erzählt Eric.

Was schätzt Eric an Cideon?

Eric gefällt vor allem der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen. „Es ist schön, dass du dich mit jedem unterhalten kannst und von jedem respektiert wirst. Die Stimmung bei uns in Bautzen ist super, wir machen auch gemeinsam Mittagspause und ich komme gerne her”, erzählt Eric.

Eric Haase trägt ErdeBei so vielen Pflanzen muss natürlich auch aufgeräumt werden.

Auch die Rahmenbedingungen sind gut. „Ich glaube, in anderen Unternehmen hätten wir nicht auf eigene Faust das Büro begrünen dürfen. Ich freue mich, dass uns in vielen Dingen freie Hand gelassen wird”, betont Eric.


Wir wünschen Eric weiterhin viel Spaß und Erfolg in der Entwicklung und mit allen Pflanzen im Bautzener Büro!