Additiv gefertigtes Bauwerk des antiken Olympia Backstage
5/11/20

Schulprojekt: Additive Fertigung - Das alte Olympia in 3D

Autor: Christoph Kokew

Schülerinnen und Schüler des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien lassen das antike Olympia wieder auferstehen. Mithilfe Additiver Fertigung entstehen ausgewählte Bauwerke. CIDEON unterstützte das Projekt mit CAD Schulungen in Autodesk Fusion 360. Wir zeigen die Ergebnisse.

Während des Projekt-Seminars eignen sich Schülerinnen und Schüler in der bayrischen Oberstufe Kenntnisse über Studiengänge und Berufsfelder an. Das Besondere dabei: Die Dauer von bis zu drei Halbjahren und die Zusammenarbeit mit Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie. 

Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien war klar, ein spannendes Projekt musste her. Die Unterrichtsfächer (Altgriechisch/Latein) von Kursleiter Michael Häußinger und das Interesse an Additiver Fertigung waren die Wegbereiter für das Projekt. Das Ziel: Einzelne Gebäude der antiken Olympiastätte sollen mithilfe des 3D-Druckers wieder auferstehen.

(edu)Scrum Projektmanagement: Teamwork in Sprints

Bevor das antike Olympia entstand, paukte die Schulklasse Theorie. Auf dem Stundenplan stand eduScrum, die Schülerversion der PM-Methode Scrum. Das Projekt war in vier Abschnitte, den sogenannten Sprints, unterteilt:

  • Sprint 1: Theorien, u.a. von 3-Druck, Additiver Fertigung und Generative Design
  • Sprint 2: Bau eines 3D-Druckers
  • Sprint 3: Fertigung der Gebäude mit dem 3D-Drucker
  • Sprint 4: Präsentation der Ergebnisse
Additive_Fertigung_Olympia_in_3D Additiv gefertigt: Gästehaus Leonidaion des antiken Olympia
Additive_Fertigung_Olympia Leonidaion als 3D-Rendering mithilfe Autodesk Fusion 360
Additive_Fertigung_Olympia Mithilfe des 3D-Druck-Verfahrens erstellt und zusammengefügt: Räumlichkeiten des Leonidaion

CAD-Schulung in Fusion 360: Lösungen für die Additive Fertigung

CIDEON unterstützte das Vorhaben mit einer 3D-Druck-Anwenderschulung. An zwei Tagen vermittelten die Experten die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Autodesk Fusion 360. Die Schülerinnen und Schüler erstellten virtuelle Baugruppen sowie fotorealistische Renderings und Animationen. Somit konnten sie vor dem Druck das spätere Abbild der geplanten Gebäude begutachten.

Der 3D-Druck des ersten Gebäudes, das Gästehaus Leonidaion, verlief erfolgreich. Die Tempelanlagen von Zeus und Hera sowie das Olympia-Stadion sind die nächsten Projekte die additiv gefertigt werden.

Weitere Informationen zu den Themen Additive Fertigung, Fusion 360 bzw. CAD CAM Software finden Sie auch auf unserer Themenseite CAD CAM sowie unter unseren Autodesk Produkten.

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